Gedichte & Versli

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  • Samichlaus-Sprüchli

    Äs dunklet scho durs Gässli y,
    dr Samichlaus chunnt jetzt de gly!
    Ä chalte Wind blosst i sis Horn,
    villicht, villicht gits Schnee bis morn!
    Oh wenn doch so nä Wulchä chäm
    und huffä Schnee uf d Ärdä nähm,
    de wer dr Samichlaus sicher froh,
    de chönnt er mit em Schlittä cho

  • chlausverse

    Nikolaus sei unser Gast
    wenn Du was im Säckli hast,
    hast Du was, so lass Dich nieder,
    hast Du nichts verschwinde wieder

  • Samichlaus Fingervers

    Dä versteckt sich z hinderscht im Schrank,
    dä grad ungerem Chuchibank,
    dä schliesst sich im Zimmer i,
    dä weiss grad gar nümm wohi,
    nur der Chlinscht stoht muetig do,
    vorem Samichlaus muess me kei Angscht ha.

  • E Liechtli chunnt der Feldweg yy



    E Liechtli chunnt der Feldweg yy,
    ych glaub das mues der Santiglaus sii.

    Jetzt ghört me's Glöggli, still los guet,
    wie's über d' Wiese lüüte duet,

    Mis Herzli glopft lies und fescht,
    ich hoff Du weisch vo mir nur's Bescht.

    Die andere glaine dumme Sache,
    möchti s'nägscht Jahr besser mache.

    Drum bitte lueg in Sack jetzt drii,
    ob's öppis het für mi derbii.

  • Jetzt stinkts mir denn



    Jetzt stinkts mir denn, ych ka nimm warte
    bis Santiglaus zur Düür iikunnt
    Jetzt stinkts mir denn, ych ka nimm warte
    das duurt jo sicher no hunderttausig Stund
    kumm doch äntlig,kumm doch äntlig
    bitte kumm doch gly
    jetz hör ych e Glöggli lyte
    cool das muess en si

  • Los, ich ghörä 's Glöggli

    Los, ich ghörä 's Glöggli lütä, dussän uf der Schtägä das isch gwüss der Samichlaus, mag chum d'Päckli trägä
    (Refr.) Gling gling gling, gling gling gling, tönt sys Glöggli hell Pumpumpum, pumpumpum chlopft mys Härzli gschnell.

    Chumm id Schtubä tuä verschnuufän und der Sack usläärä wäisch, miär Chindä händ di halt äifach alli gärä. (...Refr.)

    Schmutzli, Ruätä bruucht's ä käini, tuä nid d'Schtirnä rümpfä.
    Z' nöchschti Jaar, chasch sicher si, bruuchsch käis Wort meh z'schimpfä (Refr.)

    Samichlauslied aus Uri (Dialekt angepasst; Original "Gleggli" statt "Glöggli", "üsläärä" statt "usläärä" usw.)

  • Am Waldrand stoht es Hüüsli

    Am Waldrand stoht es Hüüsli, de schnee ligt uf em Dach.
    Es liechtli brönnt am Feischter, sind ächt die Chind no wach ?

    Wär chunnt det uus de Tanne, im Mantel wiit und Warm?
    Gros Händsche a de Füschte e Fitze underem Arm?

    Oh lueget die Kaputze, dä sack an Rugge ghänkt!
    Es isch dä Chlaus ihr Chinde ich has no halbe dänkt.

    Wänn jetzt do nur e jedes e ordligs Färsli weis gäll Büebli hesch net gfolget dir werdet bäggä heis.

  • Eseli, Eseli chlii und grau

    Eseli, Eseli chlii und grau,
    Esseli uf em Haberstrau,
    llauf weidli sbergli uuf und ab,
    beglet de chlaus zu üüs id Stadt.

  • Ich bi e chlyne Pfüderi

    Ich bi e chlyne Pfüderi
    das säged alli Lüt.
    Ich wett so gärn en Grosse ( e Grossi) si doch strecke das nützt nüt !
    Gäll Samichlaus, das weisch du scho
    chunsch glich i euses Huus,
    und leersch no vor em Witersgah
    din Sack i d' Stube n'us.

  • Ou, Samichlous du liebe Maa

    Ou, Samichlous du liebe Maa,
    bisch du scho wider daa ? !
    mi dünkt's sigsch ersch grad binis gsii
    so schnäll isch's Jährli doch verbii !
    Drum het's nid glängt, äs schööns Gedichtli z'mache, gäll, gischmer gliich vo dine schöne Sache!

  •  

    De Wald isch wiis und voller Schnee,
    ich glaub, ich han de Chlaus grad gseh.
    Mis Herzli chlopfed ganz fescht und gschwind,
    gaht er no zu andere Chind?
    Chum ine, liebe Samichlaus,
    und lär Diin Sack grad us,
    chumm, bliib doch no es Wiili i öisem warme Huus!

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